Der gesunde Hund

Nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei unseren vierbeinigen Freunden ist eine gesunde Ernährung das A und O, um sie vor Krankheiten zu schützen und seltener mit ihnen zum Tierarzt gehen zu müssen. Besonders durch falsche Ernährung haben auch Hunde in den letzten Jahren Krankheiten und Allergien bekommen.

Da Hunde zur Gattung der Carnivoren gehören, ist eine fleischhaltige Ernährung sehr wichtig. Aber auch viele pflanzliche Bestandteile sollte das Futter enthalten, um den Hund gesund zu halten. Diese enthalten viele Kohlenhydrate, was dem Hund Energie liefert. Gute pflanzliche Quellen sind hierbei gekochter Reis, Getreideflocken, Gersten- oder Roggenschrot, gekochte Nudeln und gekochte Kartoffeln. Außerdem sind auch frische Gemüsesorten wie Karotten, Rote Beete oder Kohlrabi empfehlenswert, da sie zusätzlich Vitamine und Ballaststoffe liefern.

Weitere wichtige Energielieferanten sind Fette und Eiweiße (Proteine). Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, den Hund nicht mit zu vielen Proteinen zu füttern, da Eiweiße, welche vor allem in Milch-, Schweine-, Geflügel- und Weizenprodukten vorkommen, bei vermehrter Einnahme zu Allergien führen können. Zu viel Getreide sollte ebenfalls vermeidet werden, da dies schnell die Bauchspeicheldrüse des Hundes überfordern kann. Dies kann zu Durchfall, Magenumdrehungen und Parasitenbefall führen. Bei der Fütterung sollte außerdem die Hunderasse sowie das Alter beachtet werden, da jeder Hund aufgrund seiner Genetik und seiner Lebensphase unterschiedliche Bedürfnisse besitzt.

Um Übergewicht des Hundes vorzubeugen, sollte er nur 2-3-mal pro Tag gefüttert werden. Zudem sollte für – seiner Rasse und seines Wesens entsprechend –  ausreichend Bewegung gesorgt werden. Auch sollten die Mengenangaben auf den Futterpackungen nur reflektiert befolgt werden, da diese laut Experten häufig zu hoch angesetzt sind. Um Verdauungsbeschwerden des Hundes vorzubeugen sollte das Futter und das Wasser außerdem stets frisch sein. Daneben ist es auch wichtig hochwertiges Futter zu kaufen. Eine mit positiven Ergebnissen getestetes Produkt stellt hierbei beispielsweise das Josera Hundefutter dar.

Eine große Streitfrage hinsichtlich einer richtigen Hundeernährung ist zuletzt der Punkt, ob man besser nasse oder trockene Nahrung füttert. Für Trockenfutter spricht eine – auch nach der Öffnung – längere Haltbarkeit, höhere Hygiene und die Stärkung des Zahnfleisches. Nassfutter kompensiert hingegen den Wasserbedarf des Vierbeiners, lässt sich einfacher verschlingen und besteht zumeist aus frischeren Zutaten.

Aus dieser Diskussion heraus entstand auch der neue Ernährungstrend für Hunde: BARF. Dies steht für biologisch artgerechtes rohes Futter und basiert auf dem Grundgedanken, weniger Fertigfutter, welches oftmals auch bedenkliche Inhaltsstoffe und Nebenprodukte beinhaltet, zu verabreichen und das Futter für den Hund hingegen frisch zu zubereiten und roh zu füttern. Vorteile wie die Stärkung des Immunsystems, Verbesserung der Muskulatur, Fellglanz und viele weitere überzeugen immer mehr Hundebesitzer dem Trend zu folgen.

Ob Fertigfutter oder frische eigene Zubereitung, beachtet werden sollte stets, dass jeder Hund auf Futter unterschiedlich reagiert und andere Bedürfnisse besitzt. So sollte man jede Ernährungsweise immer erst einmal austesten und bei Problemen anpassen.

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