Die ersten Wochen mit Welpen

Damit die erste Zeit mit dem neuen Familienmitglied reibungslos und mit viel Freude verläuft, gilt es einige Punkte zu beachten.

Sicherung

Junge Hunde sind oftmals sehr verspielt und neugierig. Damit ihnen bei ihren Erkundungstouren durch die neue Umgebung nichts passiert, sollte man darauf achten, dass Gefahrenquellen außer Reichweite gebracht werden oder gesichert werden. Hierzu gehören Stromkabel und -quellen, Plastiktüten, giftige Flüssigkeiten (auch Haushalts- und Reinigungsmittel), giftige Pflanzen und Lebensmittel (auch Schokolade) und Medikamente.

Hundezubehör

Damit sich der Kleine in seinem neuen Zuhause wohlfühlt, ist es gut, ihm einen gemütlichen Rückzugsort zu gestalten. Hierzu langt oft eine Decke oder ein kleines Körbchen sowie eventuell ein Kuscheltier/Spielzeug. Zudem benötigt er einen stabilen Futter- und Trinknapf sowie ein Hundehalsband für den Spaziergang außerhalb der Wohnung. Hierbei unbedingt beachten, dass das Band den Hund nicht würgen kann! Möchte man den Hund im Auto mitnehmen, ist für den Anfang außerdem eine Transportbox eine gute Idee.

Ernährung

Sobald der Hund feste Nahrung essen kann, ist er nicht mehr an seine Mutter gebunden. Ab hier sind Sie an der Reihe. Da dies für den Hundeorganismus nun etwas Neues ist, sollten Verdauungsstörungen stets durch hochwertiges Futter vorgebeugt werden. Welpen benötigen am Anfang sehr viele Kalorien sowie viel mehr Proteine und Mineralstoffe, als ein ausgewachsener Hund. Je nach Hunderasse sollte auch auf das Verhältnis von Kalzium und Phosphor geachtet werden, was besonders für große Rassen für einen gesunden Knochenaufbau eine wichtige Rolle spielt. Zuletzt steht man noch vor der Überlegung, ob man Trocken- oder Nassfutter kauft. Besonders für Welpen ist jedoch Trockenfutter vorteilhafter, da der Welpe das trockene Futter länger und intensiver kauen muss. Dies hat zur Folge, dass das Zahnfleisch des jungen Hundes gestärkt wird. Zudem ist Trockenfutter aus umweltbedingten sowie hygienischen Gründen besser. So sammeln sich weder zahlreiche Dosen im Haushalt an, noch muss man das Futter – hatte der Welpe mal weniger Hunger – danach wegwerfen, da es nicht so schnell verdirbt wie Nassfutter.

Sollte man sich nicht sicher sein, welches das beste Futter für sein Tier ist, lohnt es sich verschiedene Welpenfuttertests zu verschiedenen Futterprodukten durchzulesen. Gut ist es aber auch, den Hund erst einmal damit zu füttern, was er zuvor bei seinem Züchter bekommen hat.

Fütterung

Bei der Fütterungsmenge sollte man immer auf die Packungsangaben achten. Laut Experten empfiehlt es sich außerdem den Hund nach folgenden Häufigkeitsangaben zu füttern:

– bis zum Alter von 4 Monaten: 4 Mahlzeiten/Tag,
– bis zum Alter von 6 Monaten: 3 Mahlzeiten/Tag,
– ab einem halben Jahr: 2 Mahlzeiten/Tag
Leckerlis sollten nur sehr sparsam gegeben werden z. B. zur Belohnung, Erziehung etc. !

Rechtliches

Zu guter Letzt nicht vergessen: Hunde müssen bei der Gemeinde angemeldet werden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.